Partnerschaften für Innovation und gute Praxis
Leitaktion 2 richtet sich an Projekte, in denen Organisationen aus verschiedenen Ländern gemeinsam an Lösungen, Lernprozessen und nachhaltiger Zusammenarbeit arbeiten.
Im Mittelpunkt stehen Strategische Partnerschaften. Sie können neue Ideen und Ergebnisse entwickeln oder den Austausch bewährter Ansätze fördern. Entscheidend ist, dass die Zusammenarbeit über einzelne Aktivitäten hinausgeht und einen nachvollziehbaren Nutzen für die beteiligten Zielgruppen schafft.
Format, Zielgruppen, gemeinsame Ziele und geplante Wirkung sollten als zusammenhängendes Projektkonzept beschrieben werden.
Zwei Wege der Zusammenarbeit
Partnerschaften zur Unterstützung von Innovation
Dieser Projekttyp eignet sich, wenn Partner gemeinsam neue Methoden, Materialien oder andere übertragbare Ergebnisse entwickeln und deren Nutzung vorbereiten möchten.
Partnerschaften zum Austausch guter Praxis
Hier stehen Vernetzung, gegenseitiges Lernen und die Übertragung bereits erprobter Ansätze im Mittelpunkt. Die Partner teilen Erfahrungen, vergleichen Arbeitsweisen und entwickeln ihre Praxis weiter.
Jugendinitiativen einordnen
Transnationale Jugendinitiativen können thematisch an die Zusammenarbeit in Leitaktion 2 anschließen. Für viele Vorhaben mit starkem Praxis- und Beteiligungsbezug ist der Austausch guter Praxis eine naheliegende Orientierung. Welche Zuordnung und Voraussetzungen gelten, sollte anhand der aktuellen Programmunterlagen geprüft werden.
Eine Förderstrategie als Orientierung
Eine überzeugende Partnerschaft verbindet europäische jugendpolitische Schwerpunkte mit den Zielen des jeweiligen Förderformats. Dazu gehören klare Rollen, ein realistischer Arbeitsplan, zugängliche Beteiligung und eine Planung, wie Ergebnisse geteilt und weiterverwendet werden können.
Die redaktionelle Einordnung auf dieser Seite ersetzt keine verbindliche Prüfung. Aktuelle Anforderungen, Fristen und Dokumente können sich je nach Antragsrunde ändern.