Langfristig planen
Eine Akkreditierung kann passen, wenn regelmäßig mehrere Aktivitäten und eine strategische Entwicklung vorgesehen sind.
Akkreditierung ansehenEine Akkreditierung kann Organisationen einen längerfristigen Zugang zu Mobilitätsaktivitäten eröffnen. Hier finden Sie eine sachliche Orientierung zu Voraussetzungen, Antrag, Planung und möglichen Alternativen.
Im Mittelpunkt steht kein einzelnes Vorhaben, sondern ein realistischer Entwicklungsplan für mehrere Jahre.
Die folgenden Antworten ordnen die wichtigsten Fragen ein. Aktuelle Anforderungen, Fristen und Formulare sollten vor einer Antragstellung immer anhand der zuständigen offiziellen Informationen geprüft werden.
Grundsätzlich gibt es drei Wege: eine Organisation kann eine Akkreditierung beantragen, einzelne Anträge für geeignete Aktivitätstypen einreichen oder sich als Partner an einem Vorhaben einer anderen Organisation beteiligen. Welche Möglichkeit passt, hängt von Erfahrung, Regelmäßigkeit und den eigenen Zielen ab.
Antragsberechtigt sind Organisationen, die im Jugendbereich tätig sind und die geltenden Voraussetzungen erfüllen. Informelle Gruppen Jugendlicher können das Akkreditierungsverfahren nicht nutzen; für sie können andere Antragswege offenstehen.
Erfahrungen aus früheren Programmen sind nicht grundsätzlich Voraussetzung. Entscheidend ist, dass die Organisation ihre Ziele, Arbeitsweise und geplante Entwicklung nachvollziehbar darstellen kann.
Nein. Akkreditierungen werden für bestimmte Programmbereiche und deren jeweilige Anforderungen vergeben. Andere Bildungsbereiche sowie eigenständige europäische Programme können eigene Verfahren, Regeln und Qualitätsanforderungen haben. Eine automatische gegenseitige Anerkennung sollte daher nicht vorausgesetzt werden.
Im Zentrum steht ein mehrjähriger strategischer Entwicklungsplan. Er sollte zeigen, welche Bedarfe und Ziele die Organisation verfolgt, welche Wirkung erwartet wird und wie die geplanten Aktivitäten mit der regulären Jugendarbeit verbunden sind.
Der Plan kann im weiteren Verlauf überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt werden.
Fristen und Antragsrunden können sich ändern. Deshalb sollten die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle maßgeblich sein. Eine sorgfältige Vorbereitung braucht Zeit, insbesondere für die interne Abstimmung, die Entwicklung der Strategie und die Prüfung der geforderten Unterlagen.
Nach einer Bewilligung werden die Umsetzung des Plans und die Einhaltung der Qualitätsanforderungen in geeigneter Form begleitet und ausgewertet.
Ein nicht bewilligter Antrag kann anhand der Rückmeldungen aus dem Bewertungsverfahren überarbeitet und – sofern die aktuellen Vorgaben dies zulassen – erneut eingereicht werden. Alternativ können Organisationen prüfen, ob ein Einzelantrag für ein konkretes Vorhaben besser zu ihrer aktuellen Situation passt.
Die Akkreditierung richtet sich an eine längerfristige Organisationsentwicklung und wiederkehrende Aktivitäten. Ein Einzelantrag konzentriert sich auf ein konkretes Vorhaben. Beide Wege verfolgen unterschiedliche Ziele und werden daher nicht nach exakt denselben Kriterien beurteilt.
Vergleichen Sie die aktuelle Programminformation mit Ihrem Organisationsprofil, dem geplanten Lernprozess, den verfügbaren Ressourcen und den Anforderungen an Teilnehmendenschutz und Qualität.
Eine Akkreditierung kann passen, wenn regelmäßig mehrere Aktivitäten und eine strategische Entwicklung vorgesehen sind.
Akkreditierung ansehenEin Einzelantrag ist eine mögliche Option, wenn zunächst ein konkretes Projekt im Mittelpunkt steht.
Leitaktion 1 öffnenEine Beteiligung als Partner kann den Einstieg erleichtern und neue Kooperationen entstehen lassen.
Partner suchenErkennen Sie, ob eine langfristige Strategie oder ein einzelnes Projekt im Vordergrund steht.
Vergleichen Sie Ziele, Zielgruppe, Aktivitäten und Organisationskapazität mit dem passenden Format.
Sammeln Sie Planungsinformationen, Rollen, Partnerschaften und erforderliche Unterlagen.
Prüfen Sie Fristen und Anforderungen abschließend bei der zuständigen offiziellen Stelle.
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