Ein kleinerer Rahmen für erste europäische Kooperationen
Kleinere Partnerschaften richten sich an Organisationen, die internationale Zusammenarbeit aufbauen, Erfahrungen sammeln und ihre eigene Praxis gemeinsam mit Partnern weiterentwickeln möchten.
Im Mittelpunkt stehen überschaubare Vorhaben, gemeinsames Lernen und eine nachvollziehbare europäische Dimension. Das Format kann insbesondere für lokale oder kleinere Einrichtungen interessant sein, die bisher wenig Erfahrung mit europäischen Projekten haben.
Die Projektidee sollte zeigen, welches konkrete Entwicklungs- oder Lernziel verfolgt wird, welche Partner dazu beitragen und wie die Ergebnisse über die beteiligten Organisationen hinaus nutzbar werden können.
Was das Format ermöglichen kann
Partnerschaften können den Austausch von Methoden, die gemeinsame Entwicklung von Materialien oder die Erprobung neuer Ansätze unterstützen. Aktivitäten können – sofern im jeweiligen Aufruf vorgesehen – transnational und national angelegt sein. Auch bei nationalen Aktivitäten muss der europäische Bezug klar erkennbar bleiben.
Eine gute Planung berücksichtigt dabei Zugänglichkeit, Beteiligung und die unterschiedlichen Möglichkeiten der beteiligten Organisationen. Besonders wichtig ist, dass Rollen, Kommunikation und erwartete Ergebnisse gemeinsam vereinbart werden.
Weiterführende Orientierung
Verbindliche Angaben zu Laufzeit, Förderpauschalen, Teilnahmebedingungen, Fristen und zulässigen Aktivitäten können sich je nach Programmjahr ändern. Vor einer Antragstellung sollten deshalb immer das aktuelle Programmhandbuch und die Informationen der zuständigen Stelle geprüft werden.