Unabhängiges Informationsangebot – keine offizielle Programmstelle
Leitaktion 2 · Partnerschaft

Kooperationspartnerschaften gemeinsam entwickeln.

Ein offenes Förderformat für Organisationen, die über Länder- und Sektorengrenzen hinweg Qualität verbessern, Wissen teilen und neue Ansätze für die Jugendarbeit erproben möchten.

Menschen entwickeln gemeinsam Ideen an einem Projekttisch
Format im Überblick

Zusammenarbeit mit längerem Atem

Kooperationspartnerschaften verbinden Organisationen aus verschiedenen Ländern, um an gemeinsamen Themen zu arbeiten, voneinander zu lernen und tragfähige Lösungen für die Jugendarbeit zu entwickeln.

Das Format eignet sich für mittel- bis längerfristige Vorhaben. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Veranstaltungen, sondern die gemeinsame Qualitätsentwicklung, der Aufbau von Kapazitäten und die nachhaltige Weiterentwicklung von Praxis.

1–3 JahreMöglicher Projektrahmen
3 LänderMindestens drei Organisationen aus drei Programmländern
4 PrioritätenTeilhabe, Inklusion, Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Was sind Kooperationspartnerschaften?

Kooperationspartnerschaften eröffnen bestehenden Netzwerken die Möglichkeit, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen, Angebote attraktiver zu machen und Erfahrungen systematisch auszutauschen. Auch sektorübergreifende Kooperationen können sinnvoll sein, etwa mit Bildungseinrichtungen, Forschung oder öffentlichen Stellen, sofern der Nutzen für die Jugendarbeit klar erkennbar bleibt.

Welche Ziele können verfolgt werden?

  • Die Qualität von Aktivitäten, Arbeitsweisen und Angeboten verbessern.
  • Fähigkeiten für die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ausbauen.
  • Organisationen und Fachpraxis in ihrer Weiterentwicklung unterstützen.
  • Auf gesellschaftliche und sektorübergreifende Herausforderungen reagieren.

Was kann gefördert werden?

Die konkrete Ausgestaltung hängt vom Projektkonzept ab. Denkbar sind unter anderem:

  • Treffen zum Austausch guter Praxis.
  • Die Entwicklung und Erprobung von Trainingsmaterialien oder Methodenhandbüchern.
  • Zusammenarbeit zur Anerkennung von Kompetenzen aus der Jugendarbeit.
  • Gemeinsame Beiträge zur Weiterentwicklung lokaler oder regionaler Jugendstrategien.

Bei der Planung sollten außerdem Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaziele, Inklusion und Diversität, demokratische Teilhabe sowie die digitale Transformation berücksichtigt werden.

Was sollte vorab geklärt werden?

Ein überzeugendes Konzept beschreibt den Bedarf, die Rollen der Partner, gemeinsame Lernziele und die erwarteten Wirkungen. Ebenso wichtig sind eine nachvollziehbare Aufgabenverteilung, geeignete Kommunikationswege und eine realistische Planung der Ressourcen.

Gute Vorbereitung

Vier Fragen für die Projektidee

Warum?

Welcher Bedarf besteht, und warum lässt er sich am besten gemeinsam mit internationalen Partnern bearbeiten?

Mit wem?

Welche Organisationen bringen passende Erfahrungen, Zielgruppenkenntnisse oder ergänzende Kompetenzen ein?

Was entsteht?

Welche Ergebnisse, Methoden oder Lerngewinne sollen für die Praxis nutzbar werden?

Wie wirkt es weiter?

Wie werden Erkenntnisse geteilt, angewendet und nach dem Projekt weiterentwickelt?

FAQ

Häufige Fragen zu Kooperationspartnerschaften

Worin unterscheiden sich Kooperationspartnerschaften von Mobilitätsprojekten?

Mobilitätsprojekte stellen Begegnung und Lernen von Teilnehmenden in den Mittelpunkt. Kooperationspartnerschaften konzentrieren sich stärker auf längerfristige Zusammenarbeit, gemeinsame Entwicklung und den Austausch von Praxis.

Wie viele Organisationen sind typischerweise beteiligt?

Für das Format ist grundsätzlich ein Konsortium mit mindestens drei Organisationen aus drei Programmländern vorgesehen. Die jeweils aktuelle Ausschreibung legt die verbindlichen Bedingungen fest.

Können Partner aus anderen Sektoren einbezogen werden?

Ja, sektorübergreifende Partner können sinnvoll sein, wenn sie zum Projektziel beitragen. Der Bezug zur Jugendarbeit und der erwartete Nutzen für den Jugendbereich müssen deutlich erkennbar sein.

Welche Ergebnisse können entstehen?

Möglich sind beispielsweise gemeinsam entwickelte Methoden, Trainingsmaterialien, Empfehlungen oder Verfahren. Entscheidend ist, dass die Ergebnisse zum Bedarf passen und in der Praxis eingesetzt werden können.

Welche Querschnittsthemen gehören in die Planung?

Nachhaltigkeit, Inklusion und Diversität, demokratische Teilhabe und digitale Transformation sollten nicht nur ergänzt, sondern passend zum Projektziel mitgeplant werden.

Wo finde ich verbindliche Fristen und Förderbedingungen?

Fristen und Bedingungen können sich je nach Antragsrunde ändern. Nutzen Sie dafür die aktuellen offiziellen Programmunterlagen und prüfen Sie die Angaben vor einer Antragstellung.

Noch unsicher?

Die passende Information gemeinsam finden.

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