Zusammenarbeit mit längerem Atem
Kooperationspartnerschaften verbinden Organisationen aus verschiedenen Ländern, um an gemeinsamen Themen zu arbeiten, voneinander zu lernen und tragfähige Lösungen für die Jugendarbeit zu entwickeln.
Das Format eignet sich für mittel- bis längerfristige Vorhaben. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Veranstaltungen, sondern die gemeinsame Qualitätsentwicklung, der Aufbau von Kapazitäten und die nachhaltige Weiterentwicklung von Praxis.
Was sind Kooperationspartnerschaften?
Kooperationspartnerschaften eröffnen bestehenden Netzwerken die Möglichkeit, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen, Angebote attraktiver zu machen und Erfahrungen systematisch auszutauschen. Auch sektorübergreifende Kooperationen können sinnvoll sein, etwa mit Bildungseinrichtungen, Forschung oder öffentlichen Stellen, sofern der Nutzen für die Jugendarbeit klar erkennbar bleibt.
Welche Ziele können verfolgt werden?
- Die Qualität von Aktivitäten, Arbeitsweisen und Angeboten verbessern.
- Fähigkeiten für die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ausbauen.
- Organisationen und Fachpraxis in ihrer Weiterentwicklung unterstützen.
- Auf gesellschaftliche und sektorübergreifende Herausforderungen reagieren.
Was kann gefördert werden?
Die konkrete Ausgestaltung hängt vom Projektkonzept ab. Denkbar sind unter anderem:
- Treffen zum Austausch guter Praxis.
- Die Entwicklung und Erprobung von Trainingsmaterialien oder Methodenhandbüchern.
- Zusammenarbeit zur Anerkennung von Kompetenzen aus der Jugendarbeit.
- Gemeinsame Beiträge zur Weiterentwicklung lokaler oder regionaler Jugendstrategien.
Bei der Planung sollten außerdem Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaziele, Inklusion und Diversität, demokratische Teilhabe sowie die digitale Transformation berücksichtigt werden.
Was sollte vorab geklärt werden?
Ein überzeugendes Konzept beschreibt den Bedarf, die Rollen der Partner, gemeinsame Lernziele und die erwarteten Wirkungen. Ebenso wichtig sind eine nachvollziehbare Aufgabenverteilung, geeignete Kommunikationswege und eine realistische Planung der Ressourcen.