Jugendpartizipationsprojekte geben jungen Menschen Raum, gesellschaftliche und politische Themen selbst zu bearbeiten und ihre Perspektiven sichtbar zu machen.
Gefördert werden nationale und transnationale Vorhaben mit europäischer Dimension. Die Projekte werden von jungen Menschen geplant, umgesetzt und ausgewertet. Antragstellende Jugendorganisationen sollten sicherstellen, dass junge Menschen echte Verantwortung im Projekt übernehmen.
Die konkrete Förderfähigkeit, Laufzeit, Altersgrenze und Antragstermine können von den jeweils geltenden Programmunterlagen abhängen. Vor einer Antragstellung sollten die aktuellen offiziellen Vorgaben geprüft werden.
Mögliche Projektformen
Das Format ist offen für unterschiedliche Beteiligungsformen und deren Kombination. Dazu können gehören:
- Seminare und Arbeitstreffen
- Konferenzen und öffentliche Kampagnen
- Simulationen demokratischer Prozesse
- Dialoge mit Entscheidungsträgern
- Konsultationen und digitale Beteiligungsformate
Entscheidend ist nicht die äußere Form, sondern dass junge Menschen an Themenwahl, Entscheidungen, Durchführung und Auswertung nachvollziehbar beteiligt sind.
Wer kann sich beteiligen?
Das Format richtet sich an junge Menschen und Organisationen der Jugendarbeit. Informelle Gruppen können – sofern die jeweils geltenden Bedingungen erfüllt sind – ebenfalls eine Rolle spielen. Altersgrenzen und Anforderungen an Gruppen oder Antragstellende sind vor der Planung anhand der aktuellen Programminformationen zu prüfen.
Projektumfang
Jugendpartizipationsprojekte können je nach Förderbedingungen über einen mehrmonatigen Zeitraum angelegt sein. Eine klare Verbindung zwischen Zielgruppe, Lernzielen, Aktivitäten, Partnerschaft und erwarteter Wirkung stärkt die Projektplanung.
Antragstellung
Die Akkreditierung kann in der Leitaktion 1 einen längerfristigen Zugang zu Mobilitätsaktivitäten unterstützen. Für Jugendpartizipationsprojekte ist jedoch jeweils zu prüfen, welches Antragsverfahren, welche Frist und welche Plattform aktuell vorgesehen sind.
Verbindliche Informationen stehen in den jeweils aktuellen Programmunterlagen und bei den zuständigen offiziellen Stellen. Aktivejugend bietet dazu eine redaktionelle Einordnung, ersetzt aber keine verbindliche Prüfung.